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Gehalts-Ranking · Gesundheit & Pflege · Top 15 — Juli 2026

Die bestbezahlten Gesundheitsberufe

Von der Ärzteschaft bis zur Pflege, sortiert nach Median-Bruttojahresgehalt — mit Spanne, offenen Stellen und dem Weg hinein. Zwischen Platz 1 und Platz 15 liegen 92.000 €.

130.000 €Spitzenwert · Oberarzt
72.000 €Ø Median der Top 10
274.300offene Stellen im Ranking
92.000 €Abstand Platz 1 zu 15
01

Das Ranking

Median-Bruttojahresgehalt, absteigend. Die ärztlichen Rollen führen deutlich; dahinter reicht das Feld von Therapie- über Pflege- bis zu medizinisch-technischen Berufen — mit sehr unterschiedlichen Wegen hinein.

01 Oberarzt 130.000 € 42.800 offene Stellen · Spanne 110.000–155.000 € GehaltsreportBerufsbild
02 Facharzt 105.000 € 63.600 offene Stellen · Spanne 85.000–130.000 € GehaltsreportBerufsbild
03 Zahnarzt 92.000 € 3.350 offene Stellen · Spanne 72.000–115.000 € GehaltsreportBerufsbild
04 Assistenzarzt 67.000 € 18.200 offene Stellen · Spanne 58.000–76.000 € GehaltsreportBerufsbild
05 Psychotherapeut 62.000 € 3.670 offene Stellen · Spanne 50.000–74.000 € GehaltsreportBerufsbild
06 Pflegedienstleitung 58.000 € 13.300 offene Stellen · Spanne 48.000–68.000 € GehaltsreportBerufsbild
07 Apotheker 56.000 € 1.770 offene Stellen · Spanne 48.000–65.000 € GehaltsreportBerufsbild
08 Psychologe 52.000 € 7.730 offene Stellen · Spanne 42.000–62.000 € GehaltsreportBerufsbild
09 Stationsleitung 52.000 € 1.660 offene Stellen · Spanne 43.000–60.000 € GehaltsreportBerufsbild
10 Medizintechniker 46.000 € 2.910 offene Stellen · Spanne 38.000–55.000 € GehaltsreportBerufsbild
11 Hebamme 44.000 € 950 offene Stellen · Spanne 37.000–51.000 € GehaltsreportBerufsbild
12 Praxismanager 44.000 € 670 offene Stellen · Spanne 37.000–51.000 € GehaltsreportBerufsbild
13 Gesundheits- und Krankenpfleger seit 2020 in der Pflegefachkraft aufgegangen 42.000 € 27.800 offene Stellen · Spanne 36.000–48.000 € GehaltsreportBerufsbild
14 Pflegefachkraft 40.000 € 56.800 offene Stellen · Spanne 34.000–46.000 € GehaltsreportBerufsbild
15 Altenpfleger seit 2020 in der Pflegefachkraft aufgegangen 38.000 € 29.200 offene Stellen · Spanne 32.000–43.000 € GehaltsreportBerufsbild

Mediane aus den jeweiligen Gehaltsreports, Stellenzahlen aus der StudySmarter Jobbörse (Juli 2026) · Balkenskala ab 38.000 €.

02

Die Top 3 im Detail

Alle drei setzen ein abgeschlossenes Studium voraus — der Weg ist lang, das Gehaltsniveau dafür das höchste im Gesundheitswesen.

Platz 1
Oberarzt
130.000 €
Spanne 110.000–155.000 € · bis 230.000 € möglich
42.800 offene Stellen
Platz 2
Facharzt
105.000 €
Spanne 85.000–130.000 €
63.600 offene Stellen
Platz 3
Zahnarzt
92.000 €
Spanne 72.000–115.000 €
3.350 offene Stellen

Oberärzte tragen medizinische Verantwortung auf höchstem Niveau, führen Teams und sichern die Versorgungsqualität. Fachärzte kombinieren starkes Gehalt mit dem größten Stellenmarkt der Spitzengruppe.

03

Was das Gehalt treibt

Drei Faktoren erklären, warum zwei Menschen im selben Beruf sehr unterschiedlich verdienen.

Region

± 23 %

So groß ist im Schnitt der Abstand zwischen bestzahlender und schwächster Region. Am häufigsten liegt München / Bayern vorn — der Arbeitsort bewegt das Gehalt spürbar.

Erfahrungsstufe

63.000 → 230.000 €

Schon innerhalb eines Berufs entscheidet die Stufe: Am Beispiel der ärztlichen Laufbahn reicht die Spanne vom Assistenzarzt am Ende der Weiterbildung bis zum Chefarzt. Der Median liegt bewusst dazwischen.

Nachfrage

274.300 Stellen

Hohe Gehälter gehen hier mit echter Nachfrage einher, nicht mit Nischen. Das Gesundheitswesen ist einer der sichersten Arbeitsmärkte überhaupt: Der Bedarf wächst mit einer alternden Gesellschaft, während Fachkräfte an allen Ecken fehlen.

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Wo der Einstieg leicht fällt

Die Spitzenplätze setzen ein Studium voraus. Diese Berufe aus dem Ranking erreichst du über eine vergütete Ausbildung — mit dem größten Stellenmarkt.

BerufMedian / Jahroffene StellenWeg
Pflegefachkraft40.000 €56.8003 J. Ausbildung
Gesundheits- und Krankenpfleger seit 2020 Teil der Pflegefachkraft42.000 €27.8003 J. Ausbildung
Altenpfleger seit 2020 Teil der Pflegefachkraft38.000 €29.2003 J. Ausbildung
Hebamme44.000 €950Studium (dual)
Medizintechniker46.000 €2.910Ausbildung / Studium
Pflegefachkraft führt den Stellenmarkt des gesamten Rankings an — mehr offene Stellen als jeder andere Beruf dieser Liste.
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Die Gehälter im Vergleich

Das Ranking als Bild: Auf einen Blick zeigt sich, wie steil das Gefälle von den ärztlichen Spitzenrollen zum breiten Mittelfeld verläuft. Der Oberarzt setzt mit 130.000 € die Marke, an der sich alle anderen messen.

MEDIAN-BRUTTOJAHRESGEHALT · TOP-ROLLEN
Oberarzt130.000 €
Facharzt105.000 €
Zahnarzt92.000 €
Assistenzarzt67.000 €
Psychotherapeut62.000 €
Pflegedienstleitung58.000 €
Apotheker56.000 €
Psychologe52.000 €

Auffällig ist der Bruch nach Platz drei: Zwischen Zahnarzt (92.000 €) und Assistenzarzt (67.000 €) klafft eine Lücke von 25.000 €. Sie markiert die Grenze zwischen niedergelassener beziehungsweise fachärztlicher Tätigkeit und dem Einstieg in die ärztliche Laufbahn. Darunter rücken Therapie-, Leitungs- und akademische Rollen eng zusammen — hier entscheiden Titel, Verantwortung und Region über die letzten Tausender. Genauso aussagekräftig ist die Dichte am unteren Ende der Grafik: Von Platz vier bis Platz acht liegen ganze fünf Berufe innerhalb von nur 15.000 €. Für Berufseinsteiger heißt das, dass die Wahl zwischen Psychotherapie, Pflegeleitung, Apotheke und Psychologie weniger über das Grundgehalt als über Arbeitsinhalt, Ausbildungsweg und Aufstiegschancen entschieden wird — Kriterien, die auf lange Sicht ohnehin schwerer wiegen als ein paar tausend Euro am Start.

Balken skaliert auf den Spitzenwert von 130.000 € · Zwischen Platz 1 und Platz 15 liegen 92.000 €.

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Studium oder Ausbildung — der größte Unterschied

Kein anderer Faktor bewegt das Gehalt so stark wie der Bildungsweg. Ob am Anfang eine Approbation mit Medizinstudium und Facharztweiterbildung steht oder eine dreijährige Ausbildung, entscheidet über die gesamte Größenordnung des späteren Verdienstes — noch vor Erfahrung, Arbeitgeber und Region.

105.000 €+ärztliche Rollen — Studium und Facharzttitel
45.000–58.000 €akademische und medizinisch-technische Berufe
38.000–52.000 €Ausbildung mit anschließender Weiterbildung

Innerhalb dieser Bänder wirken dann die bekannten Hebel: Ein Facharzttitel hebt das ärztliche Gehalt um mehrere Zehntausend Euro über das des Assistenzarztes, eine Leitungsfunktion verschiebt Pflege- und Verwaltungsrollen nach oben, und der Standort entscheidet über die letzten rund 23 %. Der Bildungsweg legt also das Niveau fest — Titel, Verantwortung und Region bestimmen die Feinabstimmung. Wichtig ist dabei die Reihenfolge der Hebel: Ein längerer Bildungsweg zahlt sich fast immer aus, lässt sich aber später kaum durch Berufserfahrung ersetzen — eine Pflegefachkraft mit fünfzehn Jahren Erfahrung bleibt in der Regel unter dem Einstiegsgehalt eines frisch approbierten Arztes. Wer früh weiß, welches Gehaltsniveau er anstrebt, sollte die Grundsatzentscheidung zwischen Studium und Ausbildung deshalb bewusst und nicht nebenbei treffen.

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Top-Verdiener ohne Studium

Du kommst aus einem Ausbildungsberuf – z. B. als MFA? Dein realistischer Weg nach oben führt über Weiterbildung: als Praxismanager:in rund 44.000 €, über eine Nachqualifizierung in die Pflege bis zur Pflegedienstleitung rund 58.000 € – ganz ohne Studium.

Wer kein Medizinstudium anstrebt, ist im Gesundheitswesen keineswegs auf die unteren Ränge festgelegt. Über eine Ausbildung mit anschließender Weiterbildung oder einen Aufstieg in die Leitung lassen sich Gehälter erreichen, die deutlich über dem Median vieler Akademiker liegen — bis knapp 60.000 € brutto im Jahr.

BerufMedian / JahrWeg
Pflegedienstleitung58.000 €Ausbildung + Weiterbildung
Stationsleitung52.000 €Ausbildung + Aufstieg
Medizintechniker46.000 €Ausbildung od. Studium
Praxismanager:in44.000 €Ausbildung + Weiterbildung
Hebamme44.000 €duales Studium
Pflegedienstleitung führt das Feld ohne Vollstudium an — erreichbar über eine Pflegeausbildung plus Leitungs-Weiterbildung. Berufsbilder →

Der Schlüssel liegt in der Weiterbildung: Wer nach der Ausbildung eine Fachweiterbildung, die Qualifikation zur Praxis- oder Stationsleitung oder ein berufsbegleitendes Studium draufsetzt, verlässt schnell das Einstiegsniveau. Diese Aufstiegswege sind meist verkürzt, häufig vom Arbeitgeber mitfinanziert und lassen sich neben dem Beruf absolvieren — ein handfester Vorteil gegenüber einem mehrjährigen Vollzeitstudium ohne Gehalt.

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Wo am meisten gezahlt wird

Der Arbeitsort verschiebt das Gehalt um bis zu ±23 % gegenüber dem Bundesschnitt — bei einem Facharztgehalt sind das schnell mehr als 20.000 € im Jahr. Vorn liegen fast durchgängig München und Bayern, gefolgt von den Ballungsräumen Stuttgart, Frankfurt und Hamburg, in denen hohe Lebenshaltungskosten auf zahlungskräftige Kliniken und Praxen treffen.

Im Osten und in ländlichen Regionen fallen die Mediane spürbar niedriger aus — allerdings sinken dort auch Miete und Lebenshaltung, sodass real weniger Abstand bleibt, als die Bruttozahl vermuten lässt. Einen zusätzlichen Hebel bildet die Tarifbindung: Wer an einer Uniklinik oder bei einem kommunalen Träger nach TV-Ärzte oder TVöD vergütet wird, verdient oft mehr und planbarer als in kleineren privaten Häusern ohne Tarifvertrag. Ein Tarifvertrag bringt zudem feste Stufensteigerungen, Zulagen für Schicht- und Wochenenddienste und deutlich mehr Planungssicherheit über die gesamte Laufbahn. Am Ende lohnt der Blick auf das Gesamtpaket: Ein etwas niedrigeres Grundgehalt in einer günstigen Region mit Tarifbindung kann real mehr wert sein als ein nominelles Spitzengehalt in einer teuren Großstadt.

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Vom Einstieg zum Spitzengehalt

Kaum ein Gehalt bleibt über die Jahre stehen. Zwischen dem ersten Vertrag und dem Verdienst einer erfahrenen Fach- oder Führungskraft liegen im Gesundheitswesen oft mehr als 60.000 € — und wer eine Leitungsfunktion oder die eigene Praxis erreicht, verdoppelt sein Einstiegsgehalt in einzelnen Berufen nahezu.

BerufEinstiegErfahrenSpitze
Oberarzt92.000 €120.000 €160.000 €
Facharzt78.000 €105.000 €135.000 €
Zahnarzt55.000 €92.000 €130.000 €
Apotheker48.000 €56.000 €72.000 €
Pflegedienstleitung46.000 €58.000 €72.000 €
Physiotherapeut32.000 €40.000 €52.000 €
Einstieg, mittlere Erfahrung und Spitzenwert je Beruf · die Spitzenwerte werden meist erst mit einer Leitungsfunktion oder einer eigenen Praxis erreicht.

Den größten Sprung bringt der Statuswechsel: Beim Arzt hebt die abgeschlossene Facharztweiterbildung das Gehalt schlagartig, in der Pflege die Leitungs-Qualifikation, in der Apotheke und beim Zahnarzt die eigene Niederlassung. Erfahrung allein trägt die ersten Stufen — die Spitze erreicht, wer zusätzlich Verantwortung übernimmt oder unternehmerisches Risiko trägt.

·

Wege in die bestbezahlten Rollen

Die Top-Gehälter erreichst du über Qualifikation: ein einschlägiges Studium oder eine Fachweiterbildung öffnet Leitungs- und Spezialistenrollen. Passende Angebote, direkt verlinkt.

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Weitere Ranglisten

RanglisteUmfang
Bestbezahlte Berufe Alle Branchen, nach Median-BruttojahresgehaltTop 25
Bestbezahlte IT-Berufe Von Software-Architektur bis IT-SupportTop 15
Bestbezahlte Handwerksberufe Handwerk und Bau, inklusive AufstiegswegenTop 15
Zukunftssichere Jobs 2026 Nach Nachfrage und Engpass-StatusTop 12

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FAQ & Methodik

Welcher Gesundheitsberuf zahlt am besten?
Oberärzte führen mit einem Median von 130.000 € brutto pro Jahr, gefolgt von Fachärzten (105.000 €) und Zahnärzten (92.000 €).
Welcher gut bezahlte Gesundheitsberuf geht ohne Studium?
Pflegedienstleitung (58.000 €) und Stationsleitung (52.000 €) erreichst du über eine Pflegeausbildung mit anschließender Weiterbildung — ohne Studium.
Wo gibt es die meisten offenen Stellen?
Bei den Pflege- und Arztberufen: Facharzt (63.600) und Pflegefachkraft (56.800) führen; zusammen umfasst das Ranking 274.300 offene Stellen.
Wie verlässlich sind die Werte?
Die Mediane stammen aus den einzelnen Gehaltsreports, die auf ausgewerteten Live-Stellen mit Gehaltsangabe basieren. Sie sind Orientierungswerte, keine Zusagen.

Methodik: Sortiert nach Median-Bruttojahresgehalt aus den jeweiligen Gehaltsreports; Spannen entsprechen dem 10.–90. Perzentil. Stellenzahlen aus der StudySmarter Jobbörse, Stand Juli 2026. Alle Angaben sind Richtwerte.
Quellen: StudySmarter Jobbörse · Statistisches Bundesamt · Bundesagentur für Arbeit.
Hinweis oder Korrektur? content@studysmarter.de

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